Lesben und Schwule in der Union - Landesverband Hessen
 
Presse
Christopher Street Day (CSD) 2011 in Frankfurt am Main Drucken
Sonntag, 24. Juli 2011 um 16:45 Uhr

Auch beim diesjährigen CSD, vom 29. bis 31. Juli 2011 in Frankfurt am Main, wird die hessische LSU vertreten sein. Doch wo werde ich die LSU finden? Wo kann ich mit der LSU in Kontakt treten? Was hat die LSU vor?

Am Samstag, den 30. Juli 2011 nimmt die LSU mit einem Paradewagen an der diesjährigen Demonstrationsparade vom Frankfurter Römer an den Veranstaltungsort des CSD rund um die Konstablerwache teil. Beginn des Demonstrationszuges wird 11:45 Uhr sein. Motto der diesjährigen Parade: „Einigkeit und Recht auf Gleichstellung - Artikel 3 jetzt“. Über regen Zuspruch an der Demonstrationsroute würden wir uns freuen.

Am Samstag, den 30. Juli 2011, sowie am Sonntag, den 31. Juli 2011 von jeweils 12 bis 20 Uhr, werden wir zudem mit einem Informationsstand auf der Infomeile der Großen Friedberger Strasse anzutreffen sein. Wir befinden uns mit unserem Stand im oberen Bereich der Straße (in Richtung der Bar „Lucky´s Manhattan“). Hier bieten wir allen Interessierten den direkten Kontakt zu Mitgliedern der LSU . Fragen sind erlaubt, Diskussionen gewünscht, Informationsmaterial vorhanden.

Die LSU wünscht sich einen regen Meinungsaustausch mit allen Bürgern, um sich den kommenden Problemen, in Zusammenarbeit mit der Union, widmen zu können. Hier wird sich zudem auch das diesjährige Motto des CSD wieder finden: Artikel 3 des deutschen Grundgesetzes.

Die Mitglieder der hessischen LSU freuen sich über eine Menge interessante Gespräche mit allen interessierten Bürgern, abseits von Wahlen, in Hessen. Aber auch alle interessierten Parteikollegen sind herzlichst eingeladen die LSU kennen zu lernen. Wir freuen uns über Ihren Besuch bei uns.

LSU, einfach ein wenig bunter...

 

 
Rückwirkende Gleichstellung ist gesetzlich gefordert. LSU Hessen begrüßt Urteil Drucken
Freitag, 08. Oktober 2010 um 14:54 Uhr
Die LSU Hessen begrüßt das Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, zur rückwirkenden Zahlung von Besoldungs- und Versorgungsbezügen, für Beamte des Landes Hessen. Es gibt keinen Grund, so der LSU Landesvorsitzende Alexander Schart, den Familienzuschlag nicht ab dem Tage der Verpartnerung zu zahlen. Leider haben diese rückwirkende Gleichstellung nur die Stadtstaaten Berlin und Hamburg umgesetzt.
Schart, fordert deshalb die hessische Landesregierung auf, das Anpassungsgesetz für gleichgeschlechtliche Beamtinnen und Beamten in Hessen, worauf die LSU schon während der Beratungsphase hingewiesen hatte, schnellsten nach den Europäischen Richtlinien umzusetzen. Vielleicht ist dies auch ein Zeichen in Richtung Bund und in die restlichen Bundesländer ihre willkürlichen Verweigerungshaltung aufzugeben.
Die LSU wird sich auch in Zukunft für die komplette Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe kämpfen und genaustens darauf achten, dass die im Koalitionsvertrag beschriebenen Schwul- Lesbischen-Themen und die Europäischen Richtlinien schnellstens umgesetzt werden.
 
Familienministerin wirbt um Respekt für Schwule Drucken
Freitag, 04. Juni 2010 um 11:00 Uhr

Berlin - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat dazu aufgerufen, Vorurteile gegen Lesben und Schwule zu bekämpfen. Ihr Ziel sei es, „dass Homosexuelle zu jeder Zeit und an jedem Ort zu ihrer Sexualität stehen können – ohne Angst vor abfälligen Blicken, Beleidigungen oder gar körperlichen Übergriffen“, sagte Schröder dem Tagesspiegel. Leider gebe es „immer noch viele Vorurteile gegenüber Lesben und Schwulen – auch im Sport“, erklärte die Ministerin: „Auch unter Migranten ist Homophobie ein verbreitetes Problem.“ Schröder eröffnet am Sonnabend die Berliner „Respect Gaymes“, die unter dem Motto „Zeigt Respekt für Schwule und Lesben“ stehen. Die seit 2005 jährlich stattfindenden Sport- und Kulturspiele dienen der Begegnung zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen. Auch der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, der
Berliner Politiker Markus Löning (FDP), unterstützt die Veranstaltung. Die aus dem konservativen CDU-Landesverband Hessen stammende Politikerin nannte die „Respect Gaymes“ ein „wichtiges Zeichen für Akzeptanz und gegen Homophobie“.
Zum Fair Play gehöre ein respektvolles Miteinander, meinte sie: „Schließlich haben alle Sportler – egal welcher Religion, Herkunft oder sexuellen Identität – das gleiche Ziel.“ Genau diesen Zusammenhalt brauche auch die gesamte Gesellschaft. Die CDU Politikerinwürdigte die Tatsache, dass es im Sport bereits positive Ansätze gebe, etwa wenn lesbisch-schwule Fanclubs ganz selbstverständlich Regenbogenfahne und Vereinsschal im Fanblock schwenkten. Dies könne aber nur ein Anfang sein. Beim Kampf gegen Vorurteile gegen Homosexuelle seien Politik, Gesellschaft und Sport „auf einem guten Weg - aber noch lange nicht am Ziel“. Schröder sagte, ihr Ministerium unterstütze Projekte für eine gute Integrations- und Aufklärungsarbeit.
Löning sagte, „schräge Blicke in der U-Bahn, abwertende Gesten oder Bemerkungen“ seien „Teil der alltäglichen Schikane“ gegenüber Lesben und Schwulen. Ihre Lebensqualität werde „noch immer durch Diskriminierung und Gewalt eingeschränkt“.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/familienministerin-wirbt-um-respekt-fuer-schwule/1851334.html

 
 
LSU: Wir bedauern außerordentlich den Rückzug von Ministerpräsident Roland Koch Drucken
Dienstag, 25. Mai 2010 um 16:19 Uhr

Mit „großem Bedauern“ reagieren der Landesvorsitzende der LSU Hessen, Alexander Schart, und der stellvertretende Bundesvorsitzende, Björn Beck, auf den Rückzug Roland Kochs aus der Politik. Ministerpräsident Roland Koch hatte am Morgen seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern angekündigt.
„Roland Koch hat nicht nur Hessen entscheidend geprägt. Er war für uns immer ein zuverlässiger Gesprächspartner und Unterstützer. Mit ihm zusammen haben wir auf Bundesebene die Reform der Erbschaftssteuer so erfolgreich umsetzen können und in Hessen die Anpassung des Landesrechts an das Lebenspartnerschaftsgesetz. Dafür sind wir ihm sehr dankbar“, blicken Alexander Schart und Björn Beck zurück.

„Wir respektieren seine Entscheidung und wünschen ihm weiterhin alles Gute“ so beide abschließend

 
Warum keine Segnung für Homosexuelle? Drucken
Freitag, 26. März 2010 um 18:03 Uhr
Christen sollten freundlich und rücksichtsvoll sein sowie mild gesinnt und langmütig und aus Liebe Selbstbeherrschung üben (Gal 5:22, 23; Kol 3:12-14).
Diesen Bibelvers haben sich die Delegierten der Landessynode der Kirche von Kurhessen-Waldeck zu Herzen genommen und die Segnung homosexueller Paare in einem öffentlichen Gottesdienst mehrheitlich zugestimmt. Pfarrer Klaus Brill erinnerte daran, dass Gemeindemitglieder die bisherige Ablehnung einer Segnung homosexueller  Paare nicht verstünden.
Auch in der Politik öffnet man homosexuellen Paaren die alle Pflichten eines heterosexuellen Ehepaares haben, scheibchenweise die Rechte.
Eine Region dieser Kirche möchte aber weiterhin homosexuelle Gemeindemitglieder diskriminieren und ihnen die Segnung vorenthalten.
Roland Hock, Landesvorstandsmitglied der Lesben und Schwulen in Hessen (LSU Hessen) fordert deshalb die evangelische Kirche im Bergwinkel auf, diesen Beschluss umzusetzen.
Ansonsten sollte Dekan Fritz-Eckhardt Schmidt den homosexuellen Mitgliedern seiner Gemeinde offen und ehrlich sagen, dass in seiner Glaubensgemeinschaft kein Platz für sie vorgesehen ist. 
Wo in der Bibel steht geschrieben, dass homosexuelle Paare nicht heiraten dürfen? Die Pfarrer sollen endlich den Menschen sehen und nicht die sexuelle Ausrichtung der Person, so Roland Hock abschließend
 
Alexander Schart: „Lebenspartnerschaften nun auch in Hessen gleichgestellt“ - „CDU verfolgt endlich moderne Gesellschaftspolitik ohne Scheuklappen“ Drucken
Freitag, 26. März 2010 um 12:12 Uhr
„Mit dem ‚Gesetz zur Anpassung der Rechtsstellung von
Lebenspartnerschaften‘ schafft die Regierungskoalition von CDU und FDP
endlich die Ungleichbehandlung von Lebenspartnerschaften ab. Gerade für
die in einer Lebenspartnerschaft lebendenden hessischen Beamten
bedeutet dies ein wichtiger Schritt. Damit ist dieser Punkt des
Koalitionsvertrages nach langer und intensiver Diskussion
umgesetzt und gleichzeitig  der Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts
Rechnung getragen“, erklärt Alexander Schart, Landesvorsitzender der
Lesben und Schwulen in der Union Hessen (LSU Hessen), zur heutigen
Entscheidung im Hessischen Landtag.

Das Gesetz stellt unter anderem die Landesbeamten in der
Hinterbliebenenversorgung und Beihilfe mit verheirateten Kollegen
gleich. Bisher waren dort nur die Angestellten des Landes
gleichgestellt. Aber auch in allen anderen im Landesrecht geregelten
Bereichen werden Lebenspartner zukünftig gleichgestellt.

„Ich freue mich, dass wir es geschafft haben mit viel Geduld,
Engagement und zahllosen Einzelgesprächen ein zentrales Ziel der LSU
erreichen zu können. Die Hessische CDU verfolgt mit der Anerkennung der
eingetragenen Lebenspartnerschaft eine moderne Gesellschaftspolitik
ohne Scheuklappen, wie sie auch von der Bundeskanzlerin Dr. Angela
Merkel unterstützt wird. Trotzdem bleibt ein Wermutstropfen: Leider
wurde der Anspruch auf Familienzuschlag im Gesetz nicht rückwirkend
geregelt. Wir gehen davon aus, dass es dazu eine gerichtliche
Entscheidung geben wird“, so Schart weiter.
 
LSU Hessen: Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare Drucken
Freitag, 24. Juli 2009 um 19:21 Uhr
Alexander Schart: „Rückkehr zur sachlichen Auseinandersetzung“- „Regenbogenfamilien anerkennen und fördern“

Im Zusammenhang mit der Forderung der Bundesministerin der Justiz, Brigitte Zypries, gleichgeschlechtlichen Paaren die Adoption zu ermöglichen, widerspricht der Landesvorsitzende der LSU Alexander Schart entschieden den Äußerungen des rechtspolitischen Sprechers der Landtagsfraktion Hartmut Honka. Dieser hatte das Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Paaren sowohl als Verstoß gegen das Grundgesetz als auch als Widerspruch zum christlichen Menschenbild bezeichnet.

„Honkas Aussagen sind weder durch das Grundgesetz noch durch das in diesem Zusammenhang von der Union gern zitierten christlichen Menschenbild gedeckt. Beides hält keiner sachlichen Überprüfung stand und offenbart eine antiquierte Sicht gegenüber anderen Lebensentwürfen als der von der Union bevorzugten Ehe, die noch dazu nicht in Konkurrenz zur eingetragenen Lebenspartnerschaft steht“, sagte Schart.

Nach der gestern vom Bundesministerium der Justiz vorgestellten Studie über ‚Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften’ leben derzeit in Deutschland über 1000 Eltern mit über 600 Kindern in sogenannten Regenbogenfamilien.
Die Studie durchgeführt vom Bayrischen Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) und ergänzt durch eine psychologische Kinderstudie vom Bayrischen Staatsinstitut für Frühpädagogik in München (ifp) sieht in diesen Lebensentwürfen keinerlei Benachteiligung oder Einschränkung für die Kinder, deren Wohl auch für die LSU immer im Vordergrund steht. Schart fordert die Union auf, die  Lebenswirklichkeit dieser Familien endlich zu respektieren und neben der nötigen Wertschätzung auch die rechtliche Anerkennung herbeizuführen.

„Diesen Familien, die einen unschätzbaren gesellschaftlichen Beitrag leisten, vorzuwerfen, sie widersprechen dem christlichen Bild des Menschen und der grundgesetzlichen Ordnung, kann und darf in einer modernen und weltoffenen Volkspartei nicht unwidersprochen hingenommen werden“,  so Schart.
 




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